Das „Nein“ aus Liebe…

Wenn ich liebe, wie könnt ich da Grenzen aufzeigen? Wenn das Herz doch Ja schreit, wie könnte ich da Nein sagen? „Liebe“ erscheint mir als Wort oftmals überschätzt und als erfahrbare Energie weit unterschätzt. Denn ihre Formen und Farben sind unheimlich vielfältig. Für die erwähnte Fusion von Pragmatismus und Liebe, scheint mir die bewundernswerte Energie des Mütterlichen ein gutes Vorbild zu sein. Ich bewundere was Mütter täglich leisten. Mütter setzen Grenzen, schimpfen und verbieten. Und gleichzeitig schwingt da immer diese unverfälscht originäre Absicht von Fürsorge mit; ein evolutionäres Echo, die Urform einer Liebe. Ausnahmen bestätigen dabei sicher die Regel und ich halte das entgegengesetzte Extrem der „perfekten Mutter“ für ebenso unrealistisch wie ungesund. Aber spannend finde ich dabei, die selbstverständliche Verbundenheit, als Ursprung für all die Absichten, die da folgen – ob nun geschimpft oder gekuschelt, ob nun Grenzen gesetzt oder Freiräume geschaffen werden. Auch wenn nicht jeder die Liebe einer Mutter in sich trägt, so kann doch jeder Liebe zur Mutter seiner Absichten machen. So wie sie im Archetyp der Mutter ihre Höchstform erreicht, können wir sie zur Formgebung unseres Handelns nutzen. Dann ist Liebe nicht ständig nett, jeden Tag gibt’s Eiscreme und nie muss man ins Bett. Dann können wir auch augenscheinlich harte Entscheidungen treffen – aus Liebe. Dann können wir auch klare Grenzen setzen – aus Liebe. Dann können wir auch mal „Nein“ sagen – aus Liebe. Und manchmal auch: Loslassen aus Liebe. ✨🙏🏼✨ 

XOXO 

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