Lächel Dir zu…

Wenn wir einen Freund wiedersehen, begegnen wir ihm/ihr für gewöhnlich mit unserem herzlichsten Lächeln. Der Blick in den Spiegel hingegen ist oft geprägt von skeptischer Langeweile bis hin zu gnadenlosem Selbsthass. Heut will ich dich einladen das Ganze mal neu zu betrachten: Ich bin von all meinen Freunden bereits am längsten an meiner Seite und werd mich auch nicht so schnell wieder los; warum also nicht auch sich selbst so gnädig und herzlich begegnen wie auch dem besten Freund? Die Beziehung zwischen Dir und Dir ist kostbar. ✨🙏🏼✨

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Masken

Die Nacht lässt mich fragen,

warum wir immer wieder Masken tragen?

Das Dunkel macht sie entbehrlich,

macht Gesichter wieder ehrlich.

Doch morgen ist da ein neuer Tag.

Ein neuer Tag, der Altes fragt.

Ein Neuer Morgen, so hell und stark,

dass ich die Maske vielleicht abzulegen wag‘. 

llustration by Javier Rubín Grassa)

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Mute Dich zu!

Fühlst du dich gesehen? Wenn du zu jenen zurückhaltenden Menschen gehörst, die sich erst zeigen, wenn sie ganz sicher sind, dass sie damit niemandem zu nahe treten: Mute dich mal wieder zu! Wir ertragen nicht nur deine Wahrheit, sondern meistens empfinden wir sie sogar als Geschenk und Inspiration. Zeig dich. Tauch auf. Sei Kontrast. Entschuldige dich nicht für’s 

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Nicht allein

Du erscheinst allein, aber stehst für Zigtausende. An diese Haltung hat mich die große Maya Angelou erinnert: Wir sind nicht nur die führende Front einer Ahnenkette, sondern auch verwandter Lebenswirklichkeiten. Wo du stehst, stand schonmal jemand und nicht nur ein jemand, sondern Viele. Stell dir vor, all jene Männer und Frauen ständen Schulter an Schulter an deiner Seite, einzig um dir den Rücken zu stärken. Wärst du dann nicht aufrechter? Käme nicht die Ahnung auf, dass

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Über-sinnlich

Selbsternannte Realisten halten das wahrnehmbare Universum für alles was ist. Während die Forschung Schwingung, Strahlung und den Quantensprung entdeckt hat, glauben sie noch immer, ihre 5 Sinne würden ausreichen, um ihre Realität greifen zu können. Mir geht es da anders; ich bin davon überzeugt, dass meine Wahrnehmung lediglich die Spitze des Eisberges ist. Zudem hat mich auch Achtsamkeit gelehrt, dass wir unsere Sinne weiten können und einen Blick über den Zaun des Physisch Wahrnehmbaren wagen können. Ich würde mir zwar

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Wie fühlt sich Würde an?

Ahoi! ☀️ Die Osterzeit hat ihren Ursprung in der Idee von Auferstehung, von überwundenem Leid. Statt traditionell und konkret christlich, will ich das ganze mal persönlich und abstrakter betrachten: Wie überwinden wir unser Leid?Wir alle erinnern uns an Momente, in denen wir uns selbst, oder von anderen, klein gemacht wurden; die unsere Würde verletzt haben. Aber warum Würde nur erkennen, wenn

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Rat mit Respekt

Du musst unbedingt dieses EINE Buch lesen, denn ich will, dass du verstehst, was ich verstanden habe! Mit derart gut gemeinten Absichten versuchen wir oftmals Freunde und Verwandte mit unserer Begeisterung über gemachte Selbsterfahrungen anzustecken. Ich bin absolut für gute Ratschläge, aber gleichzeitig finde ich es wichtig, Respekt vor dem individuellen Werdegang zu haben. Jeder kommt aus seinem eigenen Lager und hat sodann seine eigenen Richtung, selbst, wenn das Ziel das gleiche ist. Jeder kommt aus

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Immer noch ein Wunder

Wir haben solche Ehrfurcht vor der Entstehung des Lebens, dass wir manchmal vergessen, dass wir selbst noch immer Teil dieses Phänomens sind. Wenn in Familie oder Freundeskreis ein Neugeborenes präsentiert wird, sagen viele „Das ist ja schon ein Wunder!“ oder „Wow, da ist das kleine Wunder!“ Klar, so ein kleiner Neuankömmling ist etwas besonderes, gleichwohl leuchtet dieses Wunder, das wir in Schwangerschaft und Geburt projizieren, auch in uns, ob wir nun 18 oder 80 sind. Das Bewunderte steht immer auch für 

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Optimieren oder Akzeptieren?

Perfektionismus ist nur eine weitere Form von Angst. Was, wenn ich nicht gut genug bin? Was wir am meisten an uns hassen, sehnt sich in Wahrheit am meisten nach unserer Liebe. Schönheitsideale, Erwartungen der Familie und blinder Ehrgeiz greifen in unserer Leistungsgesellschaft mehr und mehr um sich. Wir setzen uns selbst unter Druck und behaupten das sei ehrenwert; sehen Stress als Wichtig-Sein. „Reiß dich zusammen!“ „Mach dich nicht lächerlich!“ „Versteck gefälligst deine Fehler!“ „Sei beschäftigt!“ Wir reden mit uns selbst wie 

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