Optimieren oder Akzeptieren?

Perfektionismus ist nur eine weitere Form von Angst. Was, wenn ich nicht gut genug bin? Was wir am meisten an uns hassen, sehnt sich in Wahrheit am meisten nach unserer Liebe. Schönheitsideale, Erwartungen der Familie und blinder Ehrgeiz greifen in unserer Leistungsgesellschaft mehr und mehr um sich. Wir setzen uns selbst unter Druck und behaupten das sei ehrenwert; sehen Stress als Wichtig-Sein. „Reiß dich zusammen!“ „Mach dich nicht lächerlich!“ „Versteck gefälligst deine Fehler!“ „Sei beschäftigt!“ Wir reden mit uns selbst wie  Oberbefehlshaber, dabei sehnen wir uns nach einer inneren Stimme, die uns annimmt, die uns gnädig und erhebend begegnet, statt feindselig und erniedrigend. In uns allen liegt eine sehr ursprünglich Stimme verborgen; die Stimme eines Freundes, nur hören wir nicht zu. Denn oftmals tun wir diese Selbstgnade als egoistische Aaroganz ab, dabei ist sie unser Geburtsrecht, unsere wahre Natur. Dort, wo ich mich aufrichtig liebe, kann ich auch andere aufrichtig lieben. Alles andere verbleibt lediglich guter Wille. Der Weg von Angst zu Liebe scheint weit, doch als erster Schritt genügt die demütige Frage: Was würde die Liebe sagen? Durch welche Augen würde sie meine verhassten Makel sehen? Der Verstand wird Widerworte parat haben, aber warte geduldig auf jene Antwort, die von Innen kommt. ✨🙏🏼✨

XOXO 

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