Welche Liebe lässt Du zu?

Erst wenn wir es besser wissen, können wir es auch besser machen. Nicht früher und nicht später. Auch in Sachen Beziehungen. In einer Gesellschaft der Selbstoptimierer heißt es: Lern (schnell) aus deinen Fehlern. Aber die Wahrheit ist, machmal machen wir Fehler und lernen nicht daraus. Zumindest sehr, sehr lange nicht. Wieder und wieder kehren wir zurück in unsere ungesunden Verhältnisse, weil wir glauben es nicht besser verdient zu haben. Steven Chabowski hatte wohl Recht als er schrieb „Wir akzeptieren nur jene Liebe, von der wir glauben, dass wir sie verdienen.“ Was glaubst Du über dich in Sachen Liebe? Glaubst Du an eine Liebe, für die Du nur eine Option bist? Glaubst Du an eine Liebe, die heute Nacht dann doch lieber neben jemand Anderem einschläft? Glaubst Du an eine Liebe, für die Du nicht mehr als ein hübsches Accessoire bist? Glaubst Du an eine Liebe, die dich zur geselligen Unterhaltung ihrer Freunde bloßstellt? Glaubst Du an eine Liebe, die eigentlich mit ihrem Job verheiratet ist? Glaubst Du an eine Liebe, die dir täglich eintrichtert, du seist das Problem? Glaubst Du an eine Liebe, die dein Nein nicht respektiert? Glaubst Du an eine Liebe, die dich verbraucht statt dich zu lieben? Glaubst Du an eine Liebe, für die Du nur Eine von vielen Drogen bist? Glaubst Du an

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Narzissmus des Märtyrers

Lass mich dich liebevoll fragen: „Wer glaubst Du eigentlich, wer Du bist?“ Wenn wir uns zu sehr mit unserem Job oder unserer Rolle in der Gesellschaft identifizieren, verlieren wir oft den Blick für unsere wahre Größe. Es gibt zudem jene, die nicht nur glauben ihre Fähigkeiten seien ihr „Ich“, sondern vor allem ihr Unfähigkeiten und ihre Idee von Unwürde. Bei Anderen sind wir schnell mit dem Ratschlag „Rede mit dir selbst, wie mit einem Freund“, aber erlauben wir das auch uns selbst? Diesem Sebstbildnis einer hyperunanbhängigen Superperson, die Eigenverantwortung aber keine Gnade verdient hat? Man kann diese Haltung auch als „Narzissmus des Märtyrers“ bezeichnen; die Überzeugung, dass ich die einzige Person bin, die kein Mitgefühl von mir verdient hat. Von MIR wird schließlich viel erwartet, ich bin besonders, denn ich bin dieser eine Jemand, der es alleine schaffen muss. Ich allein bin auserkoren unter meinen widrigen Umständen leiden zu müssen, während ich bei anderen Gnade walten lasse. Ich muss mich weiter antreiben, es schnell und alleine schaffen. Leben gelingt gemeinsam. Wer an die Lüge der Trennung glaubt hingegen fühlt sich

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Sorge Dich Nicht – Lebe! von Dale Carnegie

Sorge dich nicht lebe


Dale Carnegie – Sorge Dich nicht – Lebe!

Mir ist das Buch schon vor Jahren mal in die Hände gefallen, aber ich habe damals immer nur hier und da quergelesen. Das Hörbuch allerdings hat mich garnicht mehr losgelassen, da Carnegie einfach ein sehr spannender Mensch ist, der sehr vorbildhaften Ansichten über das Leben hat. Er ist nicht wie manch anderer Ami-Autor und predigt ein sorgloses Leben, welches man sich nur schön genug reden müsse, sondern er legt ganz logisch und nachvollziehbar dar, wie unnötig und wahrhaft tödlich unsere erlernte Angst eigentlich ist.

Risiken & Nebenwirkungen

Carnegies Botschaften sind phänomenal, aber sein Schreibstil ist recht sachlich… vielleicht zu sachlich für jenen, der Geschichten gerne gezeigt als lediglich erzählt bekommt.

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Was ich noch sagen wollte – Helmut Schmidt

Helmut Schmidt Was ich noch sagen wollte

Helmut Schmidt – Was ich noch sagen wollte

Als Neuankömmling in der Erwachsenenwelt interessierte mich das Thema „Verantwortung übernehmen im Angesicht fremder Erwartungen.“ Also dachte ich mir, wer hat den wohl kühlsten Kopf überhaupt bewahrt, als es um weitreichende Verantwortung ging: Natürlich der pflichtbewusste Altkanzler Helmut Schmidt. In diesem Buch spricht er über sein wirklich tiefgreifendes Pflichtverständnis, das unter anderem auf die „Selbstbetrachtungen von Marc Aurel“ zurückgeht, und die Menschen, die in seinen Augen den Titel „Lebensvorbilder“ verdient haben. Mich hat das Buch ein bisschen aufrechter gemacht und mich so einiges über Verantwortungsbewusstsein gelehrt.

Risiken & Nebenwirkungen

Wer lieber schnelle Essenzen lesen will, dem mag Schmidt vielleicht hier und da zu weit ausholen, aber wer sich auf die ganzheitlichen Betrachtungen eines Mannes, der Geschichte schrieb, einlassen kann, wird letztlich Bereicherndes für die ganz eigene Geschichte mitnehmen können.

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Selbstbetrachtungen – Marc Aurel

Selbstbetrachtungen Marc Aurel

Marc Aurel – Selbstbetrachtungen

Dieser klassische Titel ist mir in Vergangenheit mehrfach begegnet, unter anderem in „Was ich noch sagen wollte“ von Helmut Schmidt. Aber es musste noch einige Zeit vergehen, bis ich mich entschieden habe mir diese Hörbuchfassung anzuschaffen. Marc Aurels Betrachtungsweisen prägen uns Denker seit 1800 Jahren und sind nach wie vor atemberaubend aktuell. Ich für meinen Teil hör diesen Text immer und immer wieder, denn Aurels Worte haben eine ungeahnte Tiefe, die uns selbst und dem Wesen der Wahrheit immer noch ein Stück näher kommen lässt.

Risiken und Nebenwirkungen

Dieser Text ist uralt und somit ist die Sprache sehr altertümlich, allerdings hilft die Hörbuchversion durch die entsprechende Betonung, die Bedeutung in einen klareren Kontext zu setzen.

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Wer nichts riskiert, setzt alles auf’s Spiel

Wer im Wartezimmer der „Chance seines Lebens“ sitzt, verpasst die wahre Chance – die Chance zu leben. Das Zitat heute stammt aus einem Buch, welches ich von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen habe: „Der Traum des Leuchtturmwärters“ – Unsere Zeit hier ist kostbar und wir wollen sie besonnen nutzen, aber wenn wir uns in eweiger Planung von Sicherheit und Kontrolle verlieren, bleiben wir nicht wach für das atemberaubende Phänomen Leben hier und jetzt und seine immerneuen Gelegenheiten.

 

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Lass sie an dir zweifeln…

Viele Mitmenschen erreichen nicht das Großartige, weil sie zu beschäftigt damit sind, der Welt beweisen zu wollen, dass sie rein theoretisch Personen sind, die Großartiges erreichen könnten. Ihre Stärken werden erzählt, statt eingesetzt. Ihr Leben soll lieber gelobt, statt gelebt werden. Zu beschäftigt sind sie: Hier ein Beweisstück, hier noch eins und noch eins. „Was ihr zweifelt noch?“ Schnell, hier noch ein Beweisstück. Wir füttern die Zweifler wie hungrige Köter am Straßenrand und übersehen dabei jene, die bereits an uns glauben, uns vertrauen und uns unterstützen. Irgendein primitiver Teil in uns hält diese Menschen für selbstverständlich und will sich lieber mit dem Problem, den noch zu überzeugenden Menschen, beschäftigen. Aber keiner hat dich zum Erlöser der Arschlöcher erklärt! Versuch nicht die Hater für dich zu gewinnen. Statt ihren Tratsch zu vermeiden, sei der Rede wert. Schau lieber auf

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1es Tages oder Tag 1

Eines Tages mach ich alles anders. Ein Satz der Hoffnung oder eine faule Ausrede? Der Kontrast zwischen bescheidener Gegenwart und überlebensgroßen Zielen macht uns in einer ungeduldigen Welt zu schaffen. Daher wie wär’s denn einfach mal mit NUR dem nächsten Schritt? Erlaub dir den Weg; fang einfach an… Vielleicht ist es zu früh, vielleicht gelingt es nicht direkt, vielleicht bist du noch nicht bereit; aber allein das zu merken, bringt dich voran! Das Joggen einmal um den Block, ist besser als der Marathon, den du nie laufen wirst. Der Satz, den Du heute schreiben kannst, ist besser als das Buch, das nie fertig wird. Die Skizze jetzt, ist besser als das Gemälde, für das du 

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Deine Berufung

Als jemand, der so langsam im Erwachsenenleben ankommt, erlebe ich häufiger folgende Tragödie: Wer neue Leute kennenlernt, am Wochenende zum Beispiel, bekommt nach einer kurzen Vorstellug meist folgende Frage in der ein oder anderen Variation gestellt: „Was machen sie eigentlich beruflich?“ Ich finde ja diese Frage ist (wenn auch gut gemeint) beispielhaft für das Übermaß an Sebstdefinition, die wir aus dem kommerziellen Teil unseres Lebens beziehen. Ich halte die Berufswahl meiner Mitmenschen keineswegs für uniteressant, gleichwohl will ich die Frage umformulieren: „Vom Geld abgesehen; wovon fühlst Du dich eigentlich berufen?“ Das verdatterte Gesicht des Gegenübers ist dabei übrigens sehr amüsant. „Berufen? Meinst Du, wo ich arbeite?“ „Nein. Ich meine nicht wo, sonder wozu du arbeitest. An welchen Visionen arbeitest während oder vielleicht nach 

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In deiner Mitte

Die Angst gebietet Rückhalt, wenn ich mich nach Verbundenheit und Freiheit sehne. Nur brauche ich keine Zurückhaltung mehr, wenn ich mich nach vorn ins Leben lehnen kann. Ja, heut habe ich den Mut bedingungslos zu lieben in einer Welt, die besessen ist von ihren Dingen. Das kindlich Wesenhafte an der Liebe scheitert nur allzuoft an unseren erwachsenen Ideen über Dieselbe. Geliebter Mensch, ich habe dich in deiner Mitte erlebt und auch als du es nicht warst. Ja manchmal warst Du förmlich außer dir. Am besten gefällst Du mir natürlich in deiner Mitte. Aber wenn ich wahrlich in meiner Mitte bin, dann kannst du sein, wer auch immer du gerade sein musst. In meiner Mitte fallen alle Vorbehalte und die Liebe darf fliegen. Hier in meiner Mitte ist Liebe kein Akt mehr, sondern ein Sein. Hier in meiner Mitte wird Wahrhaftes wichtig und 

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