Besuch vom Tod

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

(Triggerwarnung) Ich habe heute jemanden vor meinem Küchenfenster sterben sehen. Ich kannte ihn nicht. Und doch will ich ihm diese Zeilen widmen: Ich sah ihn erst als die Sanitäter versucht haben seinen blau angelaufenen Körper zu reanimieren. Er war vielleicht Ende 50, bekam wohl aus unerfindlichen Gründen keine Luft mehr. Polizei und Rettungsdienst versuchten alles, doch mit jeder Minute schwand die Hoffnung für dieses fremde Leben. Es ist eine Sache vom Tod zu hören und eine Andere, ihm unerwartet auf dem Asphalt vor der eigenen Haustüre zu begegnen. Wer war dieser Mann? Hatte er Familie? Ruft die Polizistin, die das Handy ans Ohr geklemmt hat, sie vielleicht gerade an? Welche Gedanken wird der Sanitäter heute Abend mit nach Hause nehmen, der unerbittlich und doch vergeblich erste Hilfe geleistet hat? Was dachte wohl der junge Mann, der sich erst über das Absperrband aufregen wollte, dann aber den leblosen Körper auf dem Bürgersteig liegen sah? Ich weiß es nicht. Alles was ich in diesen Minuten weiß: Ich fühle mich betroffen, machtlos und ehrfürchtig; was ist jetzt zu tun? Bevor mein Kopf antworten kann, scrollen meine Hände bereits zu meinen engsten Kontakten im Telefon und tippen auf „Anruf“. Ich möchte ihre Stimmen hören und „Danke, dass Du da bist“ sagen. Im Gedenken an dieses Menschenleben und das Leben selbst, will ich dich heut einladen, das Gleiche bei deinen Liebsten zu tun.

Raphael MutHafen Selbstliebe

 Euren Geschichten über Vergänglichkeit, Tod und die Lust am Leben. Denen widme ich diesen Dankbarkeitsdienstag. Denn ich war doch sehr gerührt über eure gefühlvolle Anteilnahme unter dem letzten Post; Besonders bewegt hat mich dabei unter anderen die Geschichte von @nici_familie die deutlich machte, was uns der Tod NICHT nehmen kann:

„Meine liebste Mama, Die kalte Jahreszeit beginnt, und gerade jetzt fehlst du doch so oft. Vielleicht gerade weil du den Herbst so gern mochtest und du Weihnachten genauso geliebt und gelebt hast wie ich. In ein paar Monaten ist es zehn Jahre her. 10 Jahre. Sie vergingen wie im Flug. 10 Jahre sind eine lange Zeit. Und doch höre ich deine Worte als wäre es erst gestern. Oft Frage ich mich wie es wäre. Wie es wäre wenn du noch da wärst. Du wärst die stolzeste Oma überhaupt. Ich erzähle den Kindern oft von dir. Sie kennen dein Gesicht von Bildern. Du wirst niemals vergessen sein. Du wirst immer ein Teil meines Lebens sein. Du hast mich erzogen, zu einem Menschen der die Freundschaft zu schätzen weiß. Der Menschen so nimmt wie sie sind. Jeden Menschen mit Respekt gegenüber zu stehen. Fehler zu verzeihen. Ich bin so unsagbar stolz, dich 16 Jahre und 42 Tage an meiner Seite gehabt zu haben. In ewiger Liebe…“

mehr eurer Geschichten zum Tod:

  • pfotenliebe.bunteslebenDiese Woche ist direkt vor meinem Auto ein Auffahrunfall passiert. Ich habe es gesehen, dass es gleich knallt 🚘…Auto Totalschaden, aber Fahrerin hatte nicht eine Schramme🍀…die hilfst sofort, tröstet die junge Fahrerin, rufst die Polizei….erst auf der Arbeit ein paar Minuten später, war mir klar, wie schnell etwas passiert……
  • travel.books.coffeeHabe ich direkt Gänsehaut bekommen beim Lesen 🙏
  • grace_beckettDer Tod trifft uns immer unvorbereitet. Egal, wer wir sind, egal wie alt wir sind, auch wenn wir „nur Zuschauer“ sind… Wir können unser Leben nur dankbar leben, es wirklich leben. Deine Reaktion, geliebte Mensch zu kontaktieren, ist glaube ich, die beste. Viel zu selten lassen wir doch gerade die wichtigsten Menschen wissen, wie wahnsinnig viel sie uns bedeuten… Dir alles liebe, Raphael!
  • anni_and_her_wonderlandMeine nichte hatte vor zwei jahren einen schweren unfall und lag wochenlang im koma. Ich habe ihr zu dieser zeit jeden tag einen brief geschrieben, sodass sie, wenn sie aufwacht trotzdem „nichts“ verpasst hat. Sie liest die briefe heute noch gern…man sollte seinen lieben immer zeigen was sie einem bedeuten. Und auch fremden mit freundlicher neugierde und nicht mit vorurteilen begegnen. Das leben ist zu kurz für hass und wut und „jeder ist nur mit sich beschäftigt“.
  • laombraIch hab mich früher immer viel zu schnell… über viel zu viele UNNÖTIGE DINGE aufgeregt… kostbare Zeit damit verschwendet… böse, sauer zu sein… bis vor 2.5 Jahren plötzlich mein Vater verstarb… ein SEKUNDENTOD / ♡STILLSTAND… riss ihn urplötzlich aus meinem Leben… einer der wichtigsten Menschen in meiner Welt! Die Welt stand für mehrere Monate still… alles geschah in Zeitlupe! Ein schlechter Traum aus dem man nicht erwachen will! Und auf einmal… wird einem klar… wie egal es doch ist, ob ich einen kratzer am Auto habe… mir das essen verbrannt ist, ich sauer auf meine Leistung bin oder oder!!! Alles ist so lächerlich… ich wünsche dieser Person, ein wunderbares Jenseits und seiner Hinterbliebenen alle Kraft der Welt!
  • my_life_as_human😢😢😢 ich tippe Worte und lösche sie wieder…denn egal was ich schreibe, es drückt in keinster Weise das aus was ich beim Lesen deinen Worten fühle. In Gedanken bei den Angehörigen….
  • sonni.beOhne Worte….. 😔
  • 2nd_sightDen Tod zu erleben ist nie einfach, trotzdem steht man ihm irgendwann gegenüber – erwartet oder unerwartet. Ja, es ist wichtig, den lieben Menschen um sich herum zu sagen, wie wichtig sie sind ! Das sollte man immer tun, bevor es zu spät ist…❤
  • giselarudolfMir tut es alles sehr leid
  • suevals_instaMein Gott wie bewegend 😢 danke für diesen Moment der Achtsamkeit den du mir heute mit diesen Text geschenkt hast! Wir glauben immer unser Leben währt ewig! Es ist noch Zeit, verschieben Dinge auf morgen weil wir denken dass wir noch so einen langen Weg vor uns haben! Es trifft die anderen und nicht einen selbst! Aber das dachte er vermutlich auch und dann war es plötzlich vorbei! Schrecklich! Aber wie macht man das, jeden Tag ganz ganz bewusst legen? Wie kommt man aus den Alltagstrott raus und kann dankbar sein, für jeden Tag und jede Minute seines Lebens? Eine schwere Aufgabe! Du hast sowas von recht! 👍🏻💝
  • sandra_semelink😢ohne Worte ❤️
  • rockthesmoothieIch selbst habe im Juli einen geliebten Menschen verloren. Ich war tagelang im kh an seiner Seite… zunächst auf Station, danach auf intensiv, immer -sofern ich rein konnte.. Ich bin ein paar Tage später erneut zur intensiv Station gegangen. Es war so ein unglaublich schwerer Weg für mich. Dort wurde alles Menschenmögliche getan. Und das auf so eine liebevolle art und Weise… Ich gab den Ärzten und dem zugewiesenen intensiv-pfleger eine Karte. U.a schrieb ich dort rein: „es gibt den Beginn des Lebens und den des Abschied nehmens….-danke für die liebevolle Begleitung des Abschied nehmens….“ Ich danke all den Menschen, die auf ihr Herz hören. Die empathisch reagieren, ganz gleich in welcher Situation… Egal wie plötzlich es passiert, es ist für alle sehr schwierig. Ich danke dafür, dass der Patient einen liebevollen Menschen an deiner Seite hatte… ich wünsche der Familie viel Kraft und liebe zueinander ❤
  • the.voice_withinIch erlebe das Sterben oft in meinem Beruf. Jedes Mal ist es anders, jedes Mal ist es schlimm. Oft fehlen einem die Worte. Meist ist es eine ehrliche, herzliche Umarmung, die sagt „Du bist nicht allein!“
  • fraeulein_schwarzDanke, dass du diese Geschichte mit uns teilst. Dem Tod zu begegnen konfrontiert einen irgendwie mit dem eigenen Leben und man sieht, wie wichtig manches und wie unwichtig doch anderes ist. Krass für alle Beteiligten, was ihr heute erlebt hat. Da motzt man eben nicht mehr über das Absperrband. Warum auch? Es ist so nichtig im Vergleich zu einem Menschen. Wenn es sowas wie eine Seele gibt, hoffe ich dass es dem Menschen jetzt gut geht, wo immer er auch ist. ❤
  • kraftklubzitatIch bin selber ehrenamtlich beim DRK. Und auch wenn ich bisher noch nie einen Ernstfall hatte,kann ich mir vorstellen wie schwer es sein könnte, jemanden zu retten,aber dieser dann vielleicht dann doch in den eigenen Armen stirbt..
  • tinas_momenteMein Mann arbeitet bei der Feuerwehr. Alle sagen dort man Lässt es nicht mehr an sich ran, stumpft ab. Aber wenn sowas passiert, gerade bei Kindern, merkt man oft erst Wochen später, dass der Partner damit doch immer noch nicht abgeschlossen hat. Erfreuen wir uns unserer Gesundheit 💚
  • nici_familieMeine Mama starb als ich 16 war. Meine Tante als ich 15 war. Meine Oma als ich 14 war. Meine schwiegermama und meine Tante vor 2 Jahren. 2 meiner Onkel letztes Jahr. Ich bin damit Jahr für Jahr umgeben. Und doch wird es nie einfacher. Ich denke an den Mann und wünsche seiner Familie ganz viel Kraft für die bevorstehende Zeit . 💗
  • thinking_with_heartIch arbeite als Krankenschwester in einer Notaufnahme und habe sehr oft Notfälle…sehr oft waren alle Bemühungen umsonst…ich fühle dann jedes mal mit der Familie wenn ich sie zum Abschied ins Zimmer geleite. ..in mir selbst dreht sich dann ein großes Gedankenkarrussel…ich überlege ob ich was falsch gemacht habe…manchmal sind es vielleicht höhere Mächte gegen die wir machtlos sind…es ist ein schwieriges Thema…der Tod bringt immer seinen Schmerz und Schrecken mit…auch ich wünsche der Familie viel Kraft in ihrer schweren Zeit und hoffe das es ihm gut geht…wo immer er jetzt ist…ich habe großen Respekt vor dir das du dieses Erlebnis mit uns teilst…wenn ich erlebe wieviel Gefühl es noch auf dieser Welt gibt weiß ich das wir die Hoffnung nicht aufgeben dürfen.
  • eggenbergerfotografie@kraft_rebecca sehr sehr wahr
  • eggenbergerfotografie@laombra ich kenne diese Situation 😒
  • katisolari1988Ergreifend 💕
  • stellalilu.liebt.gretchenSo wundervoll geschrieben und so war❤
  • paderfoodieFür’s kommen und gehen gibt es nie den richtigen Zeitpunkt,sagt der Volksmund. Mir kam gleich in den Sinn,in dem Moment wo ein Leben erlischt, erblickt irgendwo ein Neues das Licht der Welt. Immer. Als eine wichtige Person mich verlassen hat,hab ich mir sogar vorgestellt ob die vielleicht Ähnlichkeit miteinander hätten oder gleiche Marotten. Irre,aber hat geholfen.
  • artvedarUnd unglaublich zu begreifen, wenn man die angerufene Person ist.
  • anjaneemDas ist schrecklich, in solchen Situationen sieht man wie endlich Leben doch ist! 😢
  • laombra@eggenbergerfotografie nach so einem Erlebnis… lebt man intensiver. Das einzig positive daran! Tut mir leid das auch du diese Erfahrung machen musstest! ♡♡♡
  • bailani_13Ich hab bis zu letzt auf einer ITS gearbeitet und hatte da ganz regelmäßig mit dem Tod zu tun. Es ist wahrhaftig nicht immer einfach. Aber dennoch lernt man damit umzugehen. Dieser Kampf ums Überleben. Dann diese Augenblicke wenn man die Angehörigen ins zimmer begleitet. Gerade dann ist es so wichtig das jemand für sie da ist. Auffängt und einfach nur still die Tränen laufen lässt. Einmal hatten wir einen Patienten dessen Identität unklar war und er verstarb noch als unbekannt unbekannt. Das war echt traurig. Ich bin anderseits auch froh, dass es ein Thema ist, wo man noch nicht völlig abgestumpft ist. Denn jeder hier ist eine eigene Persönlichkeit und sollte geachtet werden wenn sie von uns geht. Dazu gehört auch Respekt und Ehrfurcht.
  • misslavie1Leider kommt der Tod öfter mal unerwartet 😔 ich kann da nur aus eigenen Erlebnissen sprechen….was Freunde und Bekannte betrifft. Es ist die Ohnmacht…und die plötzliche Endlichkeit, die uns so verunsichert. in einem einzigen Atemzug erkennen wir, dass alles soooo schnell vorbei sein kann. Endlichkeit tut weh. Und die Angst um unsere Lieben ist umso spürbarer. Ich wünsche jedem, der auf plötzliche Art und Weise Abschied nehmen musste/ muss …alles Liebe.
  • gedankenlabyrintherin@___mut_hafen___ Ich habe sehr viele Menschen verloren, leider. Mein bester Freund starb in meinem Armen. Ich sah Fremde plötzlich bei Unfällen und Tote sah ich auf Straßen. Ich gebe dir in Allem Recht, aber nie, nie kommt der Tod erwartet, auch, wenn man es weiß, ist es furchtbar und so unerwartet. Für manche Menschen mag der Tod auch eine Erlösung sein, oft auch im hohen Alter, wenn nichts mehr geht und doch geht dann ein Mensch, wir trauern, es tut weh. Wenn der Tod nimmt gibt es keinen Unterschied, wie wann oder Plötzlich. Der Tod bereitet und ein merkwürdiges Gefühl, welches bis zur tiefen Trauer, Depression führen kann.
  • xx_unlimitedBerührend.
  • heidilehsig😢😢😢 tut mir leid dass du sowas erleben musstest. Ich würde es nicht mehr aus meinem Kopf kriegen und mir genau dieselben Gedanken machen wie du
  • niggirevHey Raphael, nach so vielen schönen Kommentaren habe ich keine Worte mehr… nur noch: wie geht es dir jetzt…? kommst du klar…?
  • gute_laune_schmuckDie Endlichkeit ist so nah und geht immer neben uns mit – liebe dich und sei umsichtig zu anderen – das Morgen kann jeden Tag nicht mehr existieren 😘
  • julesfoodworldOh gott wie schlimm! Ich schicke dir Kraft um mit dem erlebten um zu gehen 😘 hab schon soviel Menschen die mehr oder weniger nahstanden verloren, aber jeder tot berührt mich aufs Neue und zeigt mir auf wie wichtig es ist jede Sekunde unseres Daseins zu genießen und niemals die Chance ungenutzt zu lassen den Menschen die uns etwas bedeuten das auch zu sagen und zu zeigen!!!
  • lige__Hallo lieber Raphael viel Kraft und Energie von mir, auch wenn man den Betreffenden nicht kennt empfinden wir tiefes Mitgefühl auch mit den Hinterbliebenen und du musst das alles erst einmal verarbeiten.Schön dass wir Mitgefühl empfinden. Was wäre denn die Welt kalt und herzlos wenn eben diese Gefühle fehlen…Ich drücke dich💋💋💋💋🙅🙅🙅🙅🙅🙅
  • lindelichtarbeiterIch habe letztes Wochenende eine ältere Frau auf der Nachbarstation reanimiert. Wir haben zusehen dürfen wie sie ihren letzten Atemzug gemacht hat. Wir mussten zusehen, dass unsere Bemühungen „umsonst “ waren, auch die von dem Reanimationsteam welches dazu kam. Es war eine ruhige Atmosphäre, trotz der Hektik die da herrschte. Ich bilde mir ein gesehen zu haben dass ihre Seele nicht mehr zurück kommen wollte. Wir haben uns damit getröstet, dass sie schon älter und krank war und nicht umsonst im Krankenhaus. Nichtsdestotrotz hat uns den ganzen Tag ein Gefühl des „Versagens“ begleitet und parallel dazu ein innerer Frieden. Leben und Tod so nah und unmittelbar zu erleben und einzugreifen ist immer wieder eine besondere Erfahrung. Und man wird unmittelbar in das JETZT katapultiert. Nichts anderes zählt. Nichts anderes. Jetzt und Liebe.
  • lichtspielfreudeDas mach ich ab und an schon 😊 Ich bin dankbar über die Menschen in meinem Leben und das lasse ich sie auch wissen.
  • monewe2512Raphael, du bist toll!
  • kopfmaedchenIch würde jetzt echt gerne sagen, dass du das echt einfach schön geschrieben hast, weil es ja auch so ist. Das läuft vor Emotionen ja fast über und das ist ja echt magisch. Aber das Thema ist so krass und mir tut es für dich mega leid. Deswegen sag ich: echt krass geschrieben 💙
  • lovepics_lovethingsMir würde es genauso gehen wie Dir… Oft geht es mir so, wenn ich nur einen Krakenwagen höre oder sehe. Das ist schon mein Leben lang so. Du hast das wieder mal sehr treffend beschrieben 💛
  • geschichtenfinderin@lindelichtarbeiter Schöne Worte und danke an dich und die vielen Menschen, die das für uns alle und unsere Lieben leisten. Es hilft zu wissen, dass sie in ihren letzten Momenten nicht alleine waren.
  • geschichtenfinderinAuf der Beerdigung einer nahen Angehörigen, sah ich draußen einen Vogel wegfliegen und dachte mir dort fliegt ihre Seele und sie will nicht, dass ich so traurig bin. Der Gedanke hat mir damals sehr geholfen.
  • lindelichtarbeiter@geschichtenfinderin Danke dir! Wir hören und erleben Dankbarkeit sehr sehr selten. Tut gut es zu lesen. Abgesehen von uns weiß ich , dass sie nie alleine sind wenn sie gehen. Ich durfte meine Eltern begleiten als sie beide im Februar gingen. Ich hatte den Eindruck dass sie abgeholt wurden. Das gibt Trost.
  • geschichtenfinderin@lindelichtarbeiter vielleicht sind manche Angehörigen zu sehr in ihrem eigenen Schmerz und können ihre Dankbarkeit nicht zum Ausdruck bringen. Ich weiss, es ist nur ein kleiner Erklärungsversuch… Schön, dass du Trost gefunden hast.
  • lindelichtarbeiter@geschichtenfinderin ich hab damit kein Problem. Mein Verständnis ist grenzenlos. ❤
  • mrs.rebsSehr schöne Zeile 🙏 man sollte viel öfter danke sagen..❤
  • der_wegTrauriger, aber sehr schöner Beitrag!🖒🖒🖒

Eure Resonanz zu Nici’s Text:

  • nickibittnerSo traurig und gleichzeitig so schön. Mein Vater hat mich 41 Jahre und 10 Monate begleitet und es war schwer, ihn gehen zu lassen. Seine letzten drei Monate war er nur im Krankenhaus, alles war so furchtbar und dennoch war das die intensivste Zeit, die ich je mit ihm hatte. Meine Schwester und ich haben ihn in den Tod begleitet und es war ein schönes Sterben, wenn man das so schreiben kann. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Ich vermisse ihn jeden Tag, mal mehr, mal weniger. 💖
  • nici_familieSo lange sie im Herzen sind, sind sie nicht gestorben, sondern an einem schöneren Ort ♡
  • amelies.liebefreiheitDanke! ♥ Ich bin berührt!!!
  • musicisthecolorofmylifeIch heule. Wow. Gleichzeitig werden meine „Probleme“ so extrem klein gerade.
  • travel.books.coffeeSchon wieder Gänsehaut 🙈😮
  • kimkristin___Wow, ich bin sprachlos. ❤
  • _nacht_falter_Menschen im Sterben zu begleiten kostet enorm viel Kraft,aber man fühlt sich gut. GUTES zu tun.
  • thinking_with_heartEinen geliebten Menschen zu verlieren ist der schwerste Abschied den es gibt…mir hilft es immer ein bestimmtes Gedicht zu lesen…es heißt „die Schritte“ von Albrecht Goes…die letzten Worte lauten:“ Wir werden mein Kind nach dem letzten Schritt wieder beisammen sein“…für solche Geschenke für die Seele bin ich dankbar…ich bin auch dankbar die Poesie für mich entdeckt zu haben…Darin kann ich mir alles von der Seele schreiben…es wurden hier so offen viele Leidensgeschichten erzählt…danke dsfür und meinen ganzen Respekt…es öffnet immer wieder die Augen…Diese wunderbare Seite ist eine starke Zusammenkunft 🙏
  • lige__Ohhhh wowwwww so etwas bewegendes habe ich lange nicht mehr gelesen 😢😢😢😢auch ich habe meine Mama viel zu früh verloren aber ich war da immerhin schon 39 und bei dem Tod meines Vaters 41 Jahre alt. In so einem Jungen Alter sollte niemand trauern müssen 😢😢😢meine Tochter ist jetzt grad in dem Alter 😢😢unvorstellbar…Mein tiefes Mitgefühl
  • marvinkarol_blogIch habe pure Gänsehaut. Danke 🙏 für das Teilen.
  • steinmurmeleSo schön geschrieben, ich bin sprachlos 🌹
  • riramira_sandundallerhandSehr schön geschrieben und ich kann es so gut nachfühlen. Auch wenn es schon lange her ist , macht es mich in manchen Momenten so unsagbar traurig. 14 Jahre und 5 Monate hat mich meine Ma begleitet. Und noch heute ist dieser Moment so präsent. Uns sollte viel öfters bewusst sein, wie schnell es vorbei sein kann. Wir wissen nicht, wann unsere Uhr aufhört zu schlagen. Erst gestern hat mir das Schicksal mal kurz den Zeigefinger erhoben, als auf der Autobahn vor mir das Autobahnschild aufschlug. Die Schockstarre ist mittlerweile vorbei und uns ist dank meiner schnellen Reaktion nichts passiert. Aber die Erkenntnis, dass das auch ganz schnell anders hätte ausgehen können ist geblieben. Deswegen lebt im JETZT, denn die Vergangenheit könnt ihr nicht ändern und die Zukunft nicht wirklich planen. Lebt und liebt JETZT den Moment.
  • lindelichtarbeiterLiebe Mama, lieber Papa, ihr seid jetzt 8 Monate gegangen. Damals habt ihr beschlossen uns nicht mehr in eurem jetzigen Leben zu begleiten, auch wenn ich weiß dass ihr bleiben wolltet. Erste Geburtstage ohne euch sind vorbei gezogen, der erste Martinsumzug ohne Oma und Opa naht und dann das erste Weihnachten. Jeder Tag birgt Momente die die ersten ohne euch sind. Je mehr Zeit vergeht um so mehr fehlt ihr mir. Ihr fehlt mir zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Situationen. Eure Abreise hat mir den Boden unter den Füßen weg gezogen und die neu entstandene Schicht ist dünn wie Eis. Ich laufe wie auf rohe Eiern. Ihr ward noch viel zu jung, ich wollte noch keine Vollwaise sein. Alles was ich bin hab ich eurer Liebe zu verdanken. Ihr ward immer bedingungslos für mich da. Immer. Es war ein großes Geschenk euch als Eltern zu haben. Ich weiß dass ihr das mit „liest“ und ich umarme euch so wie ich kann. Auf Wiedersehen!
  • nici_familie@lige__ es tat endlos weh.. und es ist unvorstellbar das es nun bald scjon 10 Jahre sind
  • dinni_loves_outdoorHeute ist Mittwoch, ein Dankbarkeitsmittwoch, ich bin jeden Tag dankbar für das Leben, dennoch kann mein Herz mit dem Thema Tod nicht umgehen….eigene Trauer, bewegende Geschichten unserer Mitmenschen….all das lässt mich manchmal nicht atmen, es erdrückt mich, ja es macht mir Angst….Veränderung wenn geliebte Menschen/Tiere plötzlich nicht mehr da sind…..ja, sie leben in uns weiter, trotzdem ist es schwer für mich zu akzeptieren(eine Wahl haben wir alle nicht, das weiß ich….) das Leben ist kostbar, ich liebe und lebe es, aber trotzdem machen sich in stillen Momenten diese Ängste breit
  • dinni_loves_outdoorIch wünsche euch allen Kraft und Mut ! Kraft die präsente Trauer zu bewältigen und Mut in die Zukunft zu schauen und positive Erinnerungen zu schaffen !
  • bluestar2708Berührend 💙
  • maaxiimaa@emmasergeevnaa ich liebe dich ♥️
  • lige__@nici_familie ich wünsche dir weiterhin alles Gute und Liebe und ein tolles Leben
  • lige__@lige__ Genieße jede Sekunde 😍😍😍😍
  • nici_familie@lige__ tausend dank für die lieben Worte ♡
  • _.tim.we._@diesemine
  • stephanie_toelleHeute Mittag ist meine Oma gegangen. Nach kurzer, aber schwerer Krankheit. Ich bin froh, dass sie nicht leiden musste. Es war besser für sie und trotzdem habe ich schreckliche Angst vor all dem was jetzt erst kommt. Es war ein Schock (vor allem im Urlaub) und trotz allem ist es draußen irgendwie friedlicher als sonst. Meine Sorgen liegen bei denen, die zurück gelassen wurden so wie ich. Ich weiß nicht, was ich tun und sagen soll. Nur dass ich für sie da sein muss. Die erste Kerze brennt. Zu meinem Geburtstag am Samstag, an Martin und zu Weihnachten wird es am schlimmsten. Ich kann nichts tun. Nur darauf vertrauen, dass wir das alles zusammen durchstehen.
  • miri_rosi__loveletters_Ich hab Mami erst letztes Jahr verloren..😭😢..ach mir fehlen grade die Worte..weil du alles gesagt hast.

 

Schau dir hier das themenverwandte Video zu „L(i)ebe Wohl“ an,

einer Reflektion über Vergänglichkeit,

Dankbarkeit und dem

Mut zu leben!

Raphael MutHafen Selbstliebe

 

 

 

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