Du bist neu

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Fehlt es dir an wahren Vorbildern? Wenn es noch keine Karte für den Weg in ein Leben wie Deines gibt, ist es vielleicht an dir, sie zu zeichnen. Schau nicht runter auf Linien, Punkte und fremde Wege. Heb den Blick, nimm das Ruder in die Hand und such am Horizont nach deinem Land. Die Geschichte ist voll von Menschen, die niemanden fanden, der ihnen den Weg hätte zeigen können. Und die Mutigsten von ihnen, sind einem heiligen Prinzip gefolgt: „Ich bin neu.“ Wenn ich diese Wahrheit annehmen kann, dann bin ich vielleicht nicht weniger einsam, aber dafür mehr berufen. Ich nehme somit an nichts Geringerem Teil als an Schöpfung: Ich erkenne meinen Ruf durch Zeit und Raum, meine evolutionäre Verantwortung Mitschöpfer zu sein. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht, sagen sie. Und so entstehen auch nur neue Wege durch den kühnen Schritt ins Unbekannte. Lass Vertrauen dein Kompass sein.

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Waffen gegen Einsamkeit

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Bin ich wirklich bei dir oder bist Du nur meine Waffe gegen die Einsamkeit? Kämpfe ich nur gegen die immer währende Wahrheit, dass niemand bei mir sein kann, solang nicht auch ich bei mir bin? Ich kenne das Phänomen der Einsamkeit nur zu gut und bin immer wieder überrascht, dass es nichts damit zu tun hat, wie viel Gesellschaft ich von Familie, Freunden und Kollegen habe, sondern damit, wie sehr ich meine ganz eigene Gesellschaft leiden kann. Der Einsamkeit ist es egal, ob ich verzweifelt auf meinem Badezimmerboden liege oder aber auf meinem eigenen Geburtstag tanze; Einsam ist nicht alleine sein; einsam ist nicht gekannt zu werden. Manche haben sich von ihrer Familie nicht gekannt gefühlt, manche von ihrem Partner, manche von ihrer Clique in der Schule. Denn der Erste, der mich erkennen muss, bin ich selbst. Wenn ich dafür blind bin, seh ich nicht, wer mich sehen kann, auch wenn er direkt vor mir steht. Nicht im Club, nicht auf der Party und nicht in den Betten meiner Liebhaber. Erst wenn ich mich kennen darf, kann ich dir erlauben mich (wieder-zu-)erkennen. Wenn Einsamkeit mich heimsucht, dann suche ich das Heim in mir, denn nur dort werd ich wieder Eins mit mir.

Raphael MutHafen Selbstliebe

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Tauch auf

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Zeit aufzutauchen; auch dem erfahrensten Entdecker geht mal die Luft aus.

Vielleicht erscheint es deinem Umfeld oberflächlich,

was du tust, um dich locker zu machen,

aber manchmal ist die Oberfläche ein guter Ort, um alles in Perspektive zu setzen,

seine eigene Tiefe wieder neu schätzen zu lernen und sich auf den nächsten Tauchgang vorzubereiten.

Nur weil du tiefgründig bist, musst du nicht dein ganzes Leben dort unten verbringen

Raphael MutHafen Selbstliebe

 

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Das Organ aus Feuer

Ein Tag der Einheit; Anlass sich an stürzende Mauern zu erinnern. Mauern aus Ziegel und Zement, aber auch Mauern aus „Du bist mir fremd!“ Statt uns hinter Rücken über Köpfe zu erheben, lasst uns Rücken stärken und mutig miteinander reden: Den Nachbar fragen wie’s ihm geht, den Obdachlosen, wie er lebt. Sich mal wieder bei den Vergessenen melden, ehren wir unsere Alltagshelden. Die Einheit zwischen Dir und mir ist ein direktes Abbild von der Einheit in mir. Wenn in mir die Mauern fallen, fallen die Mauern womöglich auch im Wir.
Wenn die Armee der Träumer Brücken baut,
ist unser Verstand und unser Land nicht mehr zu klein. Während der Realist weiter kalter Anatomie vertraut; wird mein Herz dann ein Organ aus Feuer sein.

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Vom Übermut

Motivation ist eine Industrie geworden. Vielerorts eine Waffenindustrie, die Angst nicht annehmen, sondern ihr den Kampf ansagen will. Super optimierte Performer sollen wir werden im Krieg gegen diese vermeintliche Schwäche. Bei derartigem Übermut, blicke ich in fast schon soziopathe Augen. Mit einem übermotivierten Lächeln wird mir dann verkündet: „Ich kann alles schaffen; Angst kenne ich nicht mehr!“ Das wiederum macht mir Angst. (Gott sei dank!)
Viele halten Mut für Furchtlosigkeit, dabei ist Mut trotz Furcht los zu legen. Mut heißt nicht sich mit irgendwelchen Mantras zum Übermenschen zu machen und unwilkommene Gefühle zu verleugnen. Mut ist, die Angst liebevoll an die Hand zu nehmen und es trotzdem zu tun. Wir sind die Helden unsrer Geschichte. Angst ist eine Randnotiz und unsere Seiten füllt das Wagnis. Dein nächstes Kapitel schreibst Du allein…

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Augen sind nutzlos für das blinde Herz

Ahoi! Wir schauen sie an: Die Blinden, Kranken und die Amputierten. Mit gönnerhaftem Mitleid schütteln wir den Kopf: „Nichts für Ungut; so könnte ich nicht leben!“ Und so tragen uns unsere Beine jeden Morgen zu einem Job, den wir hassen. So schauen wir den ganzen Tag auf einen Bildschirm, statt in geliebte Gesichter. So hören wir lieber Sensationen als die Sorgen eines Freundes. Und so schimpfen wir lieber über unseren Chef als unsere Kollegen zu loben. Augen sind nutzlos, wenn das Herz erblindet. Beine sind nutzlos, wenn Neugier amputiert ist. Ohren sind nutzlos, wenn Nächstenliebe taub geworden ist. Und der Mund ist nutzlos, wenn die eigene Wahrheit verstummt. Und so manch einbeiniger Blinder schüttelt darüber stumm den Kopf. Denn nichts für ungut, aber so könnte er nicht leben!

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Wähl deine Wirklichkeit

Ahoi! ✨ Im „Wir“ wie auch im „Dir“: Richte Du deine Aufmerksamkeit und sieh: Dorthin fließt die Energie. Du hast die Wahl! Ist das Glas „halb voll“, „halb leer“ oder „ist das einfach ein wunderschönes Glas!“ Die Wahl deiner Gedanken beeinflusst deine Gefühle, dein Handeln, deine Wahrnehmung – kurz: Deine gesamte Wirklichkeit. Wähle also Du die Gedanken im Staat deiner Persönlichkeit ganz bewusst, damit Frieden einkehrt. Erheb deine Stimme. Wenn sich Gedanken von Hass und Fremdenfeindlichkeit im Staat breit machen, dann bist vielleicht Du der eine Gedanke, der Nächstenliebe siegen lässt. Deshalb wähle dieser Tage nicht nur deine Gedanken mit Bedacht, sondern auch deine Regierung. Schätze die Freiheit, um die viele Menschen noch immer kämpfen müssen und geh wählen! Ein Reiskorn kann die Waage kippen, also erhebe deine Stimme, denn deine Wahl, sie hat Gewicht. Im Dunkeln einer ungewissen Zukunft formieren sich sodann Funken zu einem unübersehbar hellen Licht. ✨🙏🏼✨ XOXO Raphael

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Du bist genug.

Ahoi! ✨ Jetzt, da ich nicht mehr perfekt sein muss, kann ich endlich gut sein. Weil wir glauben, wir seien morgen erst vorzeigbar, zeigen wir heute nicht, was wir können. Und dieses „heute“ hört nie auf. Im Goldkäfig des „perfekten“ sitzt man lebenslänglich, dabei ist der Schlüssel nur ein ehrliches „genug!“ – Zum Einen: Genug der Erwartungen von Leuten, die sich eh nie für deine Wahrheit interessieren werden. Zum anderen: Ich genüge! Was ich heute tue, schaffe und nicht schaffe ist heute schon genug. Du hast die Wahl in deinem düsteren Versteck ein unsichtbares Perfekt zu jagen, oder aber am Licht des Tages „Ich bin heute schon genug“ zu sagen. ✨🙏🏼✨ XOXO Raphael

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Herbst im Herz

Ahoi! 🍂 Der Herbst und kürzere Tage schlagen Manchem auf’s Gemüt. Aber vielleicht sind dies keine dunklen Zeiten, sondern Tage, die auf Neues vorbereiten. So wie der Baum so seine Blätter lässt, lass auch Du deine leblosen Gewächse los. Öffne die geballte Faust aus Wut, Angst, Ehrgeiz und Gefallsucht. Lass fallen, was dich schwer macht und, in was Du dich verbissen hast, spuck’s aus. Leere deinen Geist, damit Platz ist für mehr Leben. Freu dich an den Früchten deines Sommers und erlaub deinen Ästen ihre Leichtigkeit. Erlaub deinen Zweigen kahl zu sein, sieh sie nicht als schwach und klein, im Vertrauen wirst du sehen, dass 

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Enttäuschung: Das Ende der Täuschung

 

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Ich will dich heute einladen, die Enttäuschung als wortwörtliches Ende einer Täuschung zu betrachten. Oft zerbrechen nämlich nicht Herzen, sondern lediglich Erwartungen. Jedes Ende ist ein Anfang. Und an diesem Anfang, dem Ende der Täuschung, beginnt ein Stück mehr Wahrheit. Je mehr Wahrheit wir im Beziehungsdschungel aus Erwartung, Projektion und Rollenwirrwar entdecken, desto entspannter werden wir im Miteinander und auch mit uns selbst. Und trau dich: Sei auch Du eine Enttäuschung! Ent-täusche all jene, die von

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