Lass sie an dir zweifeln…

Viele Mitmenschen erreichen nicht das Großartige, weil sie zu beschäftigt damit sind, der Welt beweisen zu wollen, dass sie rein theoretisch Personen sind, die Großartiges erreichen könnten. Ihre Stärken werden erzählt, statt eingesetzt. Ihr Leben soll lieber gelobt, statt gelebt werden. Zu beschäftigt sind sie: Hier ein Beweisstück, hier noch eins und noch eins. „Was ihr zweifelt noch?“ Schnell, hier noch ein Beweisstück. Wir füttern die Zweifler wie hungrige Köter am Straßenrand und übersehen dabei jene, die bereits an uns glauben, uns vertrauen und uns unterstützen. Irgendein primitiver Teil in uns hält diese Menschen für selbstverständlich und will sich lieber mit dem Problem, den noch zu überzeugenden Menschen, beschäftigen. Aber keiner hat dich zum Erlöser der Arschlöcher erklärt! Versuch nicht die Hater für dich zu gewinnen. Statt ihren Tratsch zu vermeiden, sei der Rede wert. Schau lieber auf

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1es Tages oder Tag 1

Eines Tages mach ich alles anders. Ein Satz der Hoffnung oder eine faule Ausrede? Der Kontrast zwischen bescheidener Gegenwart und überlebensgroßen Zielen macht uns in einer ungeduldigen Welt zu schaffen. Daher wie wär’s denn einfach mal mit NUR dem nächsten Schritt? Erlaub dir den Weg; fang einfach an… Vielleicht ist es zu früh, vielleicht gelingt es nicht direkt, vielleicht bist du noch nicht bereit; aber allein das zu merken, bringt dich voran! Das Joggen einmal um den Block, ist besser als der Marathon, den du nie laufen wirst. Der Satz, den Du heute schreiben kannst, ist besser als das Buch, das nie fertig wird. Die Skizze jetzt, ist besser als das Gemälde, für das du 

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Deine Berufung

Als jemand, der so langsam im Erwachsenenleben ankommt, erlebe ich häufiger folgende Tragödie: Wer neue Leute kennenlernt, am Wochenende zum Beispiel, bekommt nach einer kurzen Vorstellug meist folgende Frage in der ein oder anderen Variation gestellt: „Was machen sie eigentlich beruflich?“ Ich finde ja diese Frage ist (wenn auch gut gemeint) beispielhaft für das Übermaß an Sebstdefinition, die wir aus dem kommerziellen Teil unseres Lebens beziehen. Ich halte die Berufswahl meiner Mitmenschen keineswegs für uniteressant, gleichwohl will ich die Frage umformulieren: „Vom Geld abgesehen; wovon fühlst Du dich eigentlich berufen?“ Das verdatterte Gesicht des Gegenübers ist dabei übrigens sehr amüsant. „Berufen? Meinst Du, wo ich arbeite?“ „Nein. Ich meine nicht wo, sonder wozu du arbeitest. An welchen Visionen arbeitest während oder vielleicht nach 

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In deiner Mitte

Die Angst gebietet Rückhalt, wenn ich mich nach Verbundenheit und Freiheit sehne. Nur brauche ich keine Zurückhaltung mehr, wenn ich mich nach vorn ins Leben lehnen kann. Ja, heut habe ich den Mut bedingungslos zu lieben in einer Welt, die besessen ist von ihren Dingen. Das kindlich Wesenhafte an der Liebe scheitert nur allzuoft an unseren erwachsenen Ideen über Dieselbe. Geliebter Mensch, ich habe dich in deiner Mitte erlebt und auch als du es nicht warst. Ja manchmal warst Du förmlich außer dir. Am besten gefällst Du mir natürlich in deiner Mitte. Aber wenn ich wahrlich in meiner Mitte bin, dann kannst du sein, wer auch immer du gerade sein musst. In meiner Mitte fallen alle Vorbehalte und die Liebe darf fliegen. Hier in meiner Mitte ist Liebe kein Akt mehr, sondern ein Sein. Hier in meiner Mitte wird Wahrhaftes wichtig und 

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Bleib wach!

Sicher bist auch Du hier, weil es diesen Moment in deinem Leben gab, in dem Du „aufgewacht“ bist. Instanzen, die dich kontrollieren wollen, hätten gern, dass sich deine Seele brav schlafen legt. Am besten lenken (ohne sich die Finger zu verbrennen) kann man nunmal Menschen die ihr Feuer verloren haben. Aber in Dir lodert es noch… Oft sind es die schweren Schicksalsschläge, die uns für das wirklich Wichtige wachgerüttelt haben. Enttäuschungen, die wortwörtlich das Ende einer Täuschung markiert haben. Verletzungen, die unser Herz gebrochen und für die Wahrheit aufgebrochen haben. So kam Licht herein; Erkenntnisse, an die Du dich eigentlich ein Leben lang erinnern wolltest. Leuchttürme, die du im Blick behalten wolltest, solltest du noch mal vom Weg abkommen. Aber das Leben geht weiter und es ist ganz natürlich, dass wir uns doch wieder Landkarten vor die Nase halten, unter Deck mit den falschen Leuten tanzen, das Licht vergessen und an Kurs verlieren. Vergangene Geistesblitze sind vielleicht nur noch verzerrt oder bereits vergessen. Was mir hier geholfen hat: Rituale. Und das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit hilfreichen geistigen Gewohnheiten. Das hier zum Beispiel: Das Aufschreiben war mir oft ein Gedächtnisanker dafür, wie ich die dunklen Täler meines Lebens durschschritten habe. Aber auch die Meditation, die Rückkehr ins Hier und jetzt, ist fest in meinem Alltag verankert, weil ich genau weiß, dass mich die Vielfalt der Dinge zerstreuen und Krach und Konventionen einholen werden. Und das Leben soll auch so vielfältig und aufregend sein und auch bitte bleiben, aber ich muss meinen Hafen kennen. Es liegt in meiner Verantwortung immer wieder bei mir anzukomme; wach zu bleiben für das, was wirklich zählt.

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Aus der Reihe tanzen

Während alle im gleichen Rythmus marschieren in der Formation, die allgemein gefällt, kann mancher nicht Schritt halten, fällt zurück oder aus dem Rahmen. Doch wie könnte er auch Schritt halten, marschiert er doch zum Klang seiner ganz eigenen Trommel. Hört er doch den Klang des Innen, der Tiefe, die Musik seiner eigenen Seele. Der Seele, wie sie auch im Wind stetig neue Lieder anstimmt. Wie sie im Atem der Meere ihren Takt anschlägt. Die Klänge der Wahrheit sind nur so laut wie es der immerdenkende Geist erlaubt. Vielleicht nur ein Flüstern im Rat eines Freundes, schafft ein Blick in Liebe die hellste Harmonie. Klingt im Krach auch nur ein Hauch von Akkord, das Herz versteht dabei jedes Wort. Es gilt hinzuhören, die leisen Taktanschläge tiefer Träume zu erinnern. Das Aufbäumen kindlich leichter Melodien. Das Grollen prächtig tiefer Töne. Hör nicht mit dem geschulten Verstand, hör mit deinem wahren Wesen. Sie kehren sodann alle wieder, was du bist und bist gewesen, alle deine Seelenlieder.

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Außenseiter

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Ein Reiskorn kann die Waage kippen

Glaubst Du dein Leben hat kein Gewicht? Glaubst Du, dein Handeln sei irrelevant, nur weil du noch nicht genug Follower, nicht genug Einfluss hast? Nehme die Plattform deines Lebens ernst, egal wie klein sie erscheint, denn wer weiß schon, ob nicht dein Tagewerk von heute eine Ereigniskette in Gang bringt, die den Lauf der Zeit von Grund auf verändert? Niemand weiß das, aber eine Ahnung verschafft die

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Denk-würdig!

Denk dich nicht klein, denk dich Groß. Denk nicht auf der Stelle, denk dich los. Die Altklugen wollen dir erzählen, du bist, was du leisten kannst, dabei bist du heute schon genug. Sie meinen, deine Würde sei denkwürdig. Lass sie reden und denk lieber würdig. Steh dir zur Seite, wenn jede andere Seite lacht. Würdige das, was du bist, denn so und nicht anders bist du gedacht. Denk würdig.

 

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Kraftquelle

Ich durfte dieses Wochenende in meiner Ausbildung zum systemischen Coach eine tolle Technik lernen, Menschen zu ihrer ganz persönlichen Kraftquelle zu begleiten. Was glaubst du? Wo darfst du neue Kraft schöpfen? Vielleicht ist es ein Ort – real oder in deiner Fantasie? Vielleicht ist es ein Alltagsritual? Ich will dich heute einladen,

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