Kollision

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Viele kollidieren miteinander, weil ihr Urteil keinen Halt macht.

Aber Halt bringt Haltung, ist aufrecht und achtsam.

Wahre Begegnung hat Achtung vor dem, was wir nicht über unser Gegenüber wissen.

So können wir tief verbunden sein mit jemanden, den wir garnicht kennen; verbunden in Respekt und nicht zwangsläufig in Gleichheit.

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Mut ist der Maßstab…

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

„Ich liebe dich“ zu sagen ist ein Akt großer Verletzlichkeit, den wir viel öfter wagen sollten. Aber ich will das nicht romantisieren; oft werden wir dann abgelehnt, höflich, unsensibel oder tief verletzend. Und oft entscheiden wir dann unter Tränen uns nie wieder derart zu öffnen, der offenen Liebe abzuschwören und lieber sichere Resultate anzusteuern. So ein Leben wird schon bald leblos und kalt. Ja; es tat damals weh! Aber es tat weh, weil es Bedeutung hatte, nicht weil du etwas falsch gemacht hast. Oft sind wir nur stolz auf das, was uns gelungen ist. Ich will dich heute dazu einladen, vorallem stolz auf den Versuch zu sein. In derlei Wagnissen liegt die Vitalität des Lebens. Der Mutig Gescheiterte bleibt ehrenwerter als der gefeierte Feigling. Mut ist der Maßstab nicht seine Resultate.

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Augen sind nutzlos für das blinde Herz

Ahoi! Wir schauen sie an: Die Blinden, Kranken und die Amputierten. Mit gönnerhaftem Mitleid schütteln wir den Kopf: „Nichts für Ungut; so könnte ich nicht leben!“ Und so tragen uns unsere Beine jeden Morgen zu einem Job, den wir hassen. So schauen wir den ganzen Tag auf einen Bildschirm, statt in geliebte Gesichter. So hören wir lieber Sensationen als die Sorgen eines Freundes. Und so schimpfen wir lieber über unseren Chef als unsere Kollegen zu loben. Augen sind nutzlos, wenn das Herz erblindet. Beine sind nutzlos, wenn Neugier amputiert ist. Ohren sind nutzlos, wenn Nächstenliebe taub geworden ist. Und der Mund ist nutzlos, wenn die eigene Wahrheit verstummt. Und so manch einbeiniger Blinder schüttelt darüber stumm den Kopf. Denn nichts für ungut, aber so könnte er nicht leben!

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MENSCH SEIN.

Sicher ist dem ein oder anderen schonmal ein Ausschnitt aus dieser Dokureihe begegnet; hier habe ich euch jetzt das komplett ungekürzte Gesamtwerk von HUMAN zusammengestellt. Meine Empfehlung an alle, die der englischen Sprache mächtig sind: Schaut euch aufjedenfall die ungekürzte Fassung mit den Originalsprachen an; ist eine magische Erfahrung sich selbst in einer Geschichte wiederzufinden, die in einer komplett fremden Sprache erzählt wird.

HUMAN – gekürzt und deutsch synchronisiert

(wer Englisch versteht: die ungekürzten Originale aunschauen!)


Human ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht weitgehend aus Interview-Sequenzen mit über 2000 Menschen aus mehr als 60 Ländern der Erde, die von hochauflösenden Luft- und Landschaftsaufnahmen aus verschiedenen Kontinenten unterbrochen werden. Seine Welturaufführung hatte der Film bei den Filmfestspielen von Venedig 2015.

HUMAN – VOL. 1 (Originalsprachen / ungekürzt)

In einem deutschen Fernsehinterview zur Weltpremiere in Venedig sagte Bertrand zum Hintergrund des Films und zum Verhältnis seiner berühmten Landschaftsaufnahmen zum Menschen:

„Da ist nicht die Natur auf der einen Seite und der Mensch auf der anderen Seite. Wir sind Teil der Natur. Der Mensch ist immer präsent in meinen Landschaftsaufnahmen, auch wenn niemand zu sehen ist.“

HUMAN – VOL. 2 (Originalsprachen / ungekürzt)

Die 2005 von Bertrand gegründete Stiftung GoodPlanet, die schon die Verbreitung seines Dokumentarfilms Home aus dem Jahr 2009 unterstützte, soll sich nun darum bemühen, dass Human ebenfalls eine weltweit größtmögliche Verbreitung in Kinos, Schulen, Internet bis zur Vollversammlung der Vereinten Nationen finden wird.

HUMAN – VOL. 3  (Originalsprachen / ungekürzt)

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