Waffen gegen Einsamkeit

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Bin ich wirklich bei dir oder bist Du nur meine Waffe gegen die Einsamkeit? Kämpfe ich nur gegen die immer währende Wahrheit, dass niemand bei mir sein kann, solang nicht auch ich bei mir bin? Ich kenne das Phänomen der Einsamkeit nur zu gut und bin immer wieder überrascht, dass es nichts damit zu tun hat, wie viel Gesellschaft ich von Familie, Freunden und Kollegen habe, sondern damit, wie sehr ich meine ganz eigene Gesellschaft leiden kann. Der Einsamkeit ist es egal, ob ich verzweifelt auf meinem Badezimmerboden liege oder aber auf meinem eigenen Geburtstag tanze; Einsam ist nicht alleine sein; einsam ist nicht gekannt zu werden. Manche haben sich von ihrer Familie nicht gekannt gefühlt, manche von ihrem Partner, manche von ihrer Clique in der Schule. Denn der Erste, der mich erkennen muss, bin ich selbst. Wenn ich dafür blind bin, seh ich nicht, wer mich sehen kann, auch wenn er direkt vor mir steht. Nicht im Club, nicht auf der Party und nicht in den Betten meiner Liebhaber. Erst wenn ich mich kennen darf, kann ich dir erlauben mich (wieder-zu-)erkennen. Wenn Einsamkeit mich heimsucht, dann suche ich das Heim in mir, denn nur dort werd ich wieder Eins mit mir.

Raphael MutHafen Selbstliebe

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Du bist genug.

Ahoi! ✨ Jetzt, da ich nicht mehr perfekt sein muss, kann ich endlich gut sein. Weil wir glauben, wir seien morgen erst vorzeigbar, zeigen wir heute nicht, was wir können. Und dieses „heute“ hört nie auf. Im Goldkäfig des „perfekten“ sitzt man lebenslänglich, dabei ist der Schlüssel nur ein ehrliches „genug!“ – Zum Einen: Genug der Erwartungen von Leuten, die sich eh nie für deine Wahrheit interessieren werden. Zum anderen: Ich genüge! Was ich heute tue, schaffe und nicht schaffe ist heute schon genug. Du hast die Wahl in deinem düsteren Versteck ein unsichtbares Perfekt zu jagen, oder aber am Licht des Tages „Ich bin heute schon genug“ zu sagen. ✨??✨ XOXO Raphael

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Nicht allein

Du erscheinst allein, aber stehst für Zigtausende. An diese Haltung hat mich die große Maya Angelou erinnert: Wir sind nicht nur die führende Front einer Ahnenkette, sondern auch verwandter Lebenswirklichkeiten. Wo du stehst, stand schonmal jemand und nicht nur ein jemand, sondern Viele. Stell dir vor, all jene Männer und Frauen ständen Schulter an Schulter an deiner Seite, einzig um dir den Rücken zu stärken. Wärst du dann nicht aufrechter? Käme nicht die Ahnung auf, dass

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Wie fühlt sich Würde an?

Ahoi! ☀️ Die Osterzeit hat ihren Ursprung in der Idee von Auferstehung, von überwundenem Leid. Statt traditionell und konkret christlich, will ich das ganze mal persönlich und abstrakter betrachten: Wie überwinden wir unser Leid?Wir alle erinnern uns an Momente, in denen wir uns selbst, oder von anderen, klein gemacht wurden; die unsere Würde verletzt haben. Aber warum Würde nur erkennen, wenn

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Immer noch ein Wunder

Wir haben solche Ehrfurcht vor der Entstehung des Lebens, dass wir manchmal vergessen, dass wir selbst noch immer Teil dieses Phänomens sind. Wenn in Familie oder Freundeskreis ein Neugeborenes präsentiert wird, sagen viele „Das ist ja schon ein Wunder!“ oder „Wow, da ist das kleine Wunder!“ Klar, so ein kleiner Neuankömmling ist etwas besonderes, gleichwohl leuchtet dieses Wunder, das wir in Schwangerschaft und Geburt projizieren, auch in uns, ob wir nun 18 oder 80 sind. Das Bewunderte steht immer auch für 

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Land in Sicht!


Stürmische Zeiten. Wenn dunkle Wolken über mir sind, liegt es an mir zu erinnern, dass ich dahinter immernoch dieselben Lichter find. Was bestimmt den Kurs? Rückenwind oder Gegenwind?
Wir sind aus Körpern, aus Organen, Molekülen und Atomen. Und Atome sind aus Teilchen und Diese sind aus Energie. Auch Gedanken sind aus Energie. Deine Aufmerksamkeit, wie ein Steuerrad, kann diese Energie lenken. Aktiv und konstruktiv, aber auch passiv und destruktiv. Du kannst dein Schiff in die Felsen lenken, aber genauso in die Morgendämmerung. Lass Emotion dein Kompass sein.
Leben geht nur vorwärts. Aber wenn jeder Schritt vorwärts in die immerselben

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Die Mutige hinter Eat, Pray, Love

ahoi

Der ein oder andere wird den Film „Eat Pray Love“ von 2010 gesehen haben und einige kennen vielleicht sogar das vorangegangene Buch. Was die wenigsten kennen, ist die echte Liz hinter dem biografischen Bestseller: Elizabeth Gilbert. Spätestens als der Film im Mainstream angekommen ist, haben viele von uns „Eat, Pray, Love“ als romantischen Kitsch abgetan. Aber selbst die, die mit ihrem Werk nichts anfangen können, möchte ich einladen, den Mensch Elizabeth Gilbert näher kennenzulernen. Denn eins muss man ihr lassen: Es erfordert beneidenswerten Mut, sein innerstes vor einem Millionenpublikum derart nach außen zu kehren. Hier kannst du in Erfahrung bringen, wie ihr das gelungen ist und, was sie zu der starken Frau gemacht hat, die sie heute ist. Und wer könnte besser Elizabeth Gilbert vorstellen als  Elizabeth Gilbert selbst und ihre Werke. (Wer der englischen Sprache nicht ganz so mächtig ist, kann unten rechts im Youtube Player „Untertitel“ und unter Einstellungen die automatische Übersetzung einschalten.)

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Big Magic: Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen
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