Narzissmus des Märtyrers

Lass mich dich liebevoll fragen: „Wer glaubst Du eigentlich, wer Du bist?“ Wenn wir uns zu sehr mit unserem Job oder unserer Rolle in der Gesellschaft identifizieren, verlieren wir oft den Blick für unsere wahre Größe. Es gibt zudem jene, die nicht nur glauben ihre Fähigkeiten seien ihr „Ich“, sondern vor allem ihr Unfähigkeiten und ihre Idee von Unwürde. Bei Anderen sind wir schnell mit dem Ratschlag „Rede mit dir selbst, wie mit einem Freund“, aber erlauben wir das auch uns selbst? Diesem Sebstbildnis einer hyperunanbhängigen Superperson, die Eigenverantwortung aber keine Gnade verdient hat? Man kann diese Haltung auch als „Narzissmus des Märtyrers“ bezeichnen; die Überzeugung, dass ich die einzige Person bin, die kein Mitgefühl von mir verdient hat. Von MIR wird schließlich viel erwartet, ich bin besonders, denn ich bin dieser eine Jemand, der es alleine schaffen muss. Ich allein bin auserkoren unter meinen widrigen Umständen leiden zu müssen, während ich bei anderen Gnade walten lasse. Ich muss mich weiter antreiben, es schnell und alleine schaffen. Leben gelingt gemeinsam. Wer an die Lüge der Trennung glaubt hingegen fühlt sich

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Raum für Dich

Gut in die Woche gestartet? Oder hast du deinen Raum wieder für die Erwartungen aller anderen eingebüßt? Auch, wenn dein Feierabend noch nicht erreicht ist oder die Verpflichtungen scheinbar garnicht enden, finde heute Raum für Dich! Seien es nur 5 Minuten in deinem Badezimmer; schließe die Augen und komm bei dir an, komm zur Ruhe. Gib dir Raum all die 

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Wie fühlt sich Würde an?

Ahoi! ☀️ Die Osterzeit hat ihren Ursprung in der Idee von Auferstehung, von überwundenem Leid. Statt traditionell und konkret christlich, will ich das ganze mal persönlich und abstrakter betrachten: Wie überwinden wir unser Leid?Wir alle erinnern uns an Momente, in denen wir uns selbst, oder von anderen, klein gemacht wurden; die unsere Würde verletzt haben. Aber warum Würde nur erkennen, wenn

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Optimieren oder Akzeptieren?

Perfektionismus ist nur eine weitere Form von Angst. Was, wenn ich nicht gut genug bin? Was wir am meisten an uns hassen, sehnt sich in Wahrheit am meisten nach unserer Liebe. Schönheitsideale, Erwartungen der Familie und blinder Ehrgeiz greifen in unserer Leistungsgesellschaft mehr und mehr um sich. Wir setzen uns selbst unter Druck und behaupten das sei ehrenwert; sehen Stress als Wichtig-Sein. „Reiß dich zusammen!“ „Mach dich nicht lächerlich!“ „Versteck gefälligst deine Fehler!“ „Sei beschäftigt!“ Wir reden mit uns selbst wie 

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Angst hat ihren Platz

„Wie hast du eigentlich deine Angst besiegt, Raphael?“ wurde ich kürzlich von einem Leser gefragt. „Schmeichelhaft, dass du glaubst, als Mut Hafen Betreiber sei ich frei von Angst“ hab ich dann entgegnet „aber glaub mir; Ich habe STÄNDIG Angst! Und das ist auch gut so.“ Ohne sie wären ich und Du heute wohl nicht mehr am Leben. Sie ist nicht nur irrationale Panik, sondern auch diese subtile Stimme, die sagt: „Schwimm zurück, hier sind die Wellen sehr hoch“; „dieser Heimweg ist um die Uhrzeit nicht sicher“; „Fahr nicht ganz so schnell“ Das einzige Problem mit der Angst ist ihr primitiver Charakter, der

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