Narzissmus des Märtyrers

Lass mich dich liebevoll fragen: „Wer glaubst Du eigentlich, wer Du bist?“ Wenn wir uns zu sehr mit unserem Job oder unserer Rolle in der Gesellschaft identifizieren, verlieren wir oft den Blick für unsere wahre Größe. Es gibt zudem jene, die nicht nur glauben ihre Fähigkeiten seien ihr „Ich“, sondern vor allem ihr Unfähigkeiten und ihre Idee von Unwürde. Bei Anderen sind wir schnell mit dem Ratschlag „Rede mit dir selbst, wie mit einem Freund“, aber erlauben wir das auch uns selbst? Diesem Sebstbildnis einer hyperunanbhängigen Superperson, die Eigenverantwortung aber keine Gnade verdient hat? Man kann diese Haltung auch als „Narzissmus des Märtyrers“ bezeichnen; die Überzeugung, dass ich die einzige Person bin, die kein Mitgefühl von mir verdient hat. Von MIR wird schließlich viel erwartet, ich bin besonders, denn ich bin dieser eine Jemand, der es alleine schaffen muss. Ich allein bin auserkoren unter meinen widrigen Umständen leiden zu müssen, während ich bei anderen Gnade walten lasse. Ich muss mich weiter antreiben, es schnell und alleine schaffen. Leben gelingt gemeinsam. Wer an die Lüge der Trennung glaubt hingegen fühlt sich

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Lass sie an dir zweifeln…

Viele Mitmenschen erreichen nicht das Großartige, weil sie zu beschäftigt damit sind, der Welt beweisen zu wollen, dass sie rein theoretisch Personen sind, die Großartiges erreichen könnten. Ihre Stärken werden erzählt, statt eingesetzt. Ihr Leben soll lieber gelobt, statt gelebt werden. Zu beschäftigt sind sie: Hier ein Beweisstück, hier noch eins und noch eins. „Was ihr zweifelt noch?“ Schnell, hier noch ein Beweisstück. Wir füttern die Zweifler wie hungrige Köter am Straßenrand und übersehen dabei jene, die bereits an uns glauben, uns vertrauen und uns unterstützen. Irgendein primitiver Teil in uns hält diese Menschen für selbstverständlich und will sich lieber mit dem Problem, den noch zu überzeugenden Menschen, beschäftigen. Aber keiner hat dich zum Erlöser der Arschlöcher erklärt! Versuch nicht die Hater für dich zu gewinnen. Statt ihren Tratsch zu vermeiden, sei der Rede wert. Schau lieber auf

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