Tanz mal drüber nach…

Gerade wir Vieldenker sollten auch mal runterkommen. Runter von der ewigen Metaebene, rein ins wache Leben. Neue Erfahrung wagen, statt Alte totzuanalysieren. Es gibt Dinge, die sind ernst, aber schwer machen wir’s uns letztlich selbst. Es gibt immer eine Perspektive, die uns frech zuzwinkert mit der Einladung, dieses ganze Besser-Leben-Projekt ein klein wenig leichter zu nehmen. Und nur weil es leicht sein darf, wird’s nicht weniger wichtig. Heute aber ist dein Feuer wichtiger als Wissen. Im Club oder Zuhause: Lass da mal ’ne Nacht drüber tanzen. Randalier dich vom Kopf zurück in Herz. Lass dir von Gelegenheit einen ausgeben und schmeiß heut Liebe wie Konfetti. Lass dich heut mal

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Aus der Reihe tanzen

Während alle im gleichen Rythmus marschieren in der Formation, die allgemein gefällt, kann mancher nicht Schritt halten, fällt zurück oder aus dem Rahmen. Doch wie könnte er auch Schritt halten, marschiert er doch zum Klang seiner ganz eigenen Trommel. Hört er doch den Klang des Innen, der Tiefe, die Musik seiner eigenen Seele. Der Seele, wie sie auch im Wind stetig neue Lieder anstimmt. Wie sie im Atem der Meere ihren Takt anschlägt. Die Klänge der Wahrheit sind nur so laut wie es der immerdenkende Geist erlaubt. Vielleicht nur ein Flüstern im Rat eines Freundes, schafft ein Blick in Liebe die hellste Harmonie. Klingt im Krach auch nur ein Hauch von Akkord, das Herz versteht dabei jedes Wort. Es gilt hinzuhören, die leisen Taktanschläge tiefer Träume zu erinnern. Das Aufbäumen kindlich leichter Melodien. Das Grollen prächtig tiefer Töne. Hör nicht mit dem geschulten Verstand, hör mit deinem wahren Wesen. Sie kehren sodann alle wieder, was du bist und bist gewesen, alle deine Seelenlieder.

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Außenseiter

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Partycrash

(illustration: Jav Rubin)
(illustration: Javier Rubín Grassa)

Kind und Jugend stillgelegt wie eine Fabrik, wird ungenutzter Raum jetzt zum Place To Be. Feierwütige Gäste halten Einzug in die kalte Halle und wollen Party wie immer und noch nie.

Ohne Perspektive und Agenda baden sie im zerfärbten Licht und konventionslosem Krach. Kein Morgen bestimmt den Rhythmus und das Lied, alles lässt sich treiben vom melodischen Wellengang im Beat. Sie wollen erstmal keine Antworten, nur vergessen, was sie nicht wissen. Leere, die sich mit Tänzen füllt, die schon morgen wieder vergessen sind. Ins Vakuum zwischen Alt und Neu strömt alles Zerstreute, Partikel, Fragmente, was auch immer ziellos sucht ohne Anfang und Ende. Jeder Schritt wirbelt es auf, das für und wieder, Glitzer und Staub.

Die bunten Birnen durchgebrannt, die Stimmen heiser gejubelt, und die Schuhe völlig durchgetanzt. Die Party verlassen schafft nicht jeder. Grelles Morgenlicht schimmert durch den Schmutz der hohen Milchglasscheiben. Erst noch vorwurfsvoll, dann wie geöffnete Arme. So unsicher, so erschreckend echt wird alles im Licht des Tages. Müde Augen blinzeln ins beißende Licht. Klamotten riechen nach Rauch und Schweiß. Die ersten Vogelstimmen erobern die Stadt zurück und da is er wieder, der mahnende Traum vom Glück. Funkelten sie im Dunkeln noch wie Diamanten sind die Scherben der Feierei nur noch gebrochene Gebilde auf kaltem Asphalt.

Aber diese Leere, sie war gut zu mir. In ihrem Nichts durfte ich ein träumender Niemand sein. Und nur ein träumender Niemand erkennt sein Jemand, wenn er vor ihm steht. Wie kaputte Freunde ließen wir uns sein, was wir waren, frei von Sorgen, glitzernd gebrochen, zwischen gestern und morgen. Hier trennen sich unsere Wege nun. Mach es gut, Freund. Es ist Zeit für Abschied, für ein gänzlich neues Lied. Ein Lied das meinen Tanz nicht länger treibt, sondern sich für meinen Tanz erst schreibt.

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Warum du auch alleine tanzen solltest…

ahoi

Ob im Club oder auf der WG-Party; viele von uns tanzen gerne, vorausgesetzt, man ist nicht die oder der Einzige. „Alleine tanzen ist doch peinlich!“ Ist es das? Oder ist es vielleicht so mutig, dass es uns unangenehm ist, zu sehen, dass sich jemand anderer traut, was wir nie wagen würden. Fest steht aufjedenfall, dass in jedem Partyvolk irgendeiner den ersten (Tanz)Schritt gemacht hat und alle anderen dazu ermutigt hat, seinem oder ihrem Beispiel zu folgen. Ich denke, diese Fähigkeit, Pionier zu sein, rettet nicht nur die ein oder andere Party, sondern letztlich retten diese Pioniere die Welt. (siehe Jeanne d’Arc, Ghandi, Martin Luther King etc.)

Ich will dich nicht nur ermutigen, deine Anführerqualitäten zu erkennen, sondern vielmehr deine Qualität das Gute, Richtige und Wichtige voll zu unterstützen. Wenn du dich auf der nächsten WG-Party nicht traust als erstes die Tanzfläche zu erobern, dann feier den Wegbereiter, der dir zuvorkam. Wenn du jemanden findest, der besser kann, was du gut kannst, beneide ihn nicht, sondern unterstütz sein Schaffen, so wie auch du unterstützt werden willst. Es mag paradox klingen, aber die Erfahrung hat mir gezeigt: Was wir bereitwillig geben, kommt um ein vielfaches zu uns zurück.

Hier noch eine kleine Anregung von Derek Sivers.

signatur

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