Bleib wach!

Sicher bist auch Du hier, weil es diesen Moment in deinem Leben gab, in dem Du “aufgewacht” bist. Instanzen, die dich kontrollieren wollen, hätten gern, dass sich deine Seele brav schlafen legt. Am besten lenken (ohne sich die Finger zu verbrennen) kann man nunmal Menschen die ihr Feuer verloren haben. Aber in Dir lodert es noch… Oft sind es die schweren Schicksalsschläge, die uns für das wirklich Wichtige wachgerüttelt haben. Enttäuschungen, die wortwörtlich das Ende einer Täuschung markiert haben. Verletzungen, die unser Herz gebrochen und für die Wahrheit aufgebrochen haben. So kam Licht herein; Erkenntnisse, an die Du dich eigentlich ein Leben lang erinnern wolltest. Leuchttürme, die du im Blick behalten wolltest, solltest du noch mal vom Weg abkommen. Aber das Leben geht weiter und es ist ganz natürlich, dass wir uns doch wieder Landkarten vor die Nase halten, unter Deck mit den falschen Leuten tanzen, das Licht vergessen und an Kurs verlieren. Vergangene Geistesblitze sind vielleicht nur noch verzerrt oder bereits vergessen. Was mir hier geholfen hat: Rituale. Und das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit hilfreichen geistigen Gewohnheiten. Das hier zum Beispiel: Das Aufschreiben war mir oft ein Gedächtnisanker dafür, wie ich die dunklen Täler meines Lebens durschschritten habe. Aber auch die Meditation, die Rückkehr ins Hier und jetzt, ist fest in meinem Alltag verankert, weil ich genau weiß, dass mich die Vielfalt der Dinge zerstreuen und Krach und Konventionen einholen werden. Und das Leben soll auch so vielfältig und aufregend sein und auch bitte bleiben, aber ich muss meinen Hafen kennen. Es liegt in meiner Verantwortung immer wieder bei mir anzukomme; wach zu bleiben für das, was wirklich zählt.

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