Fall von Liebe

MutHafen Selbstvertrauen Achtsamkeit Spiritualität

Im Fall von Liebe, fallen Masken, fallen wir frei; man könnte sagen, wir fliegen.

Wo die Liebe aber hinfällt, da steht sie auch wieder auf.

Wo ich mir verboten habe zu fühlen, da muss ich mir vergeben.

Sonst kann ich nur mit schwerer Last weitergehen, kann nicht wirklich auf eigenen Beinen stehen,

nur noch in verzerrte

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Weltenfenster

Ich steh auf der kleinen blauen Kugel im weiten Ozean der Sterne.

Hier bin ich Zuhaus. Unten, oben – wer weiß das schon.

Unten, oben – wen interessiert das schon.

Habe ich doch die Dunkelheit auf den Kopf gestellt,

sodass pures Licht diesen Tag erhellt.

Golden wird was schmerzlich war.

Heute wähl ich mir mein Fenster raus zur Welt,

den Rahmen der mein Herz heut hält.

Heute, wie auch alle kommenden Tage,

sind Geschenke, die ich anzunehmen wage.

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Das Organ aus Feuer

Ein Tag der Einheit; Anlass sich an stürzende Mauern zu erinnern. Mauern aus Ziegel und Zement, aber auch Mauern aus „Du bist mir fremd!“ Statt uns hinter Rücken über Köpfe zu erheben, lasst uns Rücken stärken und mutig miteinander reden: Den Nachbar fragen wie’s ihm geht, den Obdachlosen, wie er lebt. Sich mal wieder bei den Vergessenen melden, ehren wir unsere Alltagshelden. Die Einheit zwischen Dir und mir ist ein direktes Abbild von der Einheit in mir. Wenn in mir die Mauern fallen, fallen die Mauern womöglich auch im Wir.
Wenn die Armee der Träumer Brücken baut,
ist unser Verstand und unser Land nicht mehr zu klein. Während der Realist weiter kalter Anatomie vertraut; wird mein Herz dann ein Organ aus Feuer sein.

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Herbst im Herz

Ahoi! ? Der Herbst und kürzere Tage schlagen Manchem auf’s Gemüt. Aber vielleicht sind dies keine dunklen Zeiten, sondern Tage, die auf Neues vorbereiten. So wie der Baum so seine Blätter lässt, lass auch Du deine leblosen Gewächse los. Öffne die geballte Faust aus Wut, Angst, Ehrgeiz und Gefallsucht. Lass fallen, was dich schwer macht und, in was Du dich verbissen hast, spuck’s aus. Leere deinen Geist, damit Platz ist für mehr Leben. Freu dich an den Früchten deines Sommers und erlaub deinen Ästen ihre Leichtigkeit. Erlaub deinen Zweigen kahl zu sein, sieh sie nicht als schwach und klein, im Vertrauen wirst du sehen, dass 

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Rechtmacher’s Reue

Bunte Lichter schwirren umher,
Gute Gespräche hohl und leer.
Rumzukriegen leicht und schwer,
Lärm der Lust schreit so sehr!

Und du, du hörst dein Herz nicht mehr.

Konventionen umkreisen mit Ketten kühl,
entreißen dich unserm eignen Gefühl.
Loszulassen leicht und schwer,
Lärm der Anderen schreit so sehr!

Und du, du hörst dein Herz nicht mehr.

Diktator dieses deines Lebens,
alle Mühen sind vergebens.
Durchgefickte Seele leer,
Lärm des Ego schreit so sehr!

Und du, du hörst dein Herz nicht mehr.

Die Jahre jauchzen so vorbei,
nichtig ein jeder Jubelschrei.
Bist nun alt, lang ist’s her,
Verlebtes Leben schreit so sehr!

Und du, du hörst dein Herz nicht mehr.

Hätt’st du es nur angehört,
liegst nun da im Glanz zerstört.
Weißt nun was der Dichter meinte,
als er hier den Reim dir reimte…

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